Städtepartnerschaften

Sinn und Zweck von Städtepartnerschaften ist das freiwillige Zusammenfinden von Menschen über Grenzen hinweg. In der Vergangenheit haben sich daher Städte nach entsprechenden Partnerstädten umgesehen. Dabei spielt die Größe der Stadt, die Struktur der Stadt (z. B. ländlich geprägt oder Industriestadt) oder beispielsweise auch das Vereinsleben eine Rolle. Die Gemeinde Ruppichteroth ist besondere Partnerschaften mit 3 Gemeinden eingegangen.

Die älteste Partnerschaft besteht seit 1974 mit der Gemeinde Longdendale (heute: Tameside) in der Nähe von Manchester in Großbritannien. Die beiden anderen bestehen mit dem innerhalb der Gemeinde Schwielowsee, Landkreis Potsdam-Mittelmark gelegenen Caputh und der innerhalb des Landkreises Spree-Neiße gelegenen Gemeinde Schenkendöbern. Beide Partnergemeinden liegen im Bundesland Brandenburg.

Die Geschichte der Städtepartnerschaften begann nach dem 2. Weltkrieg. Als Folge des weltweiten Zusammenbruchs und des sogenannten Kalten Krieges kamen die Menschen zur Erkenntnis, dass politische Freundschaften von Staaten dauerhaft nur dann Erfolg haben können, wenn sie auch an der Basis gelebt werden. Vor diesem Hintergrund wurden ab ca. 1947 erste Städtepartnerschaften zwischen Deutschland, Großbritannien und Frankreich geschlossen. Ziel dieser Bemühungen war immer die Aussöhnung zwischen den Völkern Europas. Gleichzeitig sollte die kommunale Zusammenarbeit über nationale Grenzen hinweg gefördert werden. Nach und nach wurde eine Grundlage zum Aufbau internationaler Städtepartnerschaften geschaffen