Denkmalschutz und Denkmalpflege

Denkmäler im Sinne des Denkmalschutzes und der Denkmalpflege sollen geschützt, gepflegt und sinnvoll genutzt werden. Ruppichteroth verfügt über eine ganze Reihe solch geschützter Denkmäler: alte Fachwerkhäuser, Verteidigungsanlagen aus dem Mittelalter, Bodendenkmäler u.v.m. Und jedes Denkmal birgt eine Geschichte.

Das Gesetz zum Schutz und zur Pflege der Denkmäler im Lande Nordrhein-Westfalen (Denkmalschutzgesetz - DSchG) vom 11. März 1980 (GV. NRW. S. 226, 716) regelt darüber hinaus, dass sie wissenschaftlich zu erforschen sind und für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden sollen – soweit das möglich ist und die Denkmäler dadurch nicht gefährdet sind.

Die gesetzliche Unterschutzstellung von Gebäuden, baulichen Anlagen oder im Boden befindliche Anlagen und Zeugnisse ist dann gerechtfertigt, wenn an der Erhaltung und Nutzung ein öffentliches Interesse besteht. Weiterhin beinhaltet das Gesetz Regelungen zur Instandsetzung, zur Nutzung und zu Änderungsmaßnahmen: Sie müssen aber beantragt und von den zuständigen Behörden erlaubt werden.

Schließlich legt das Gesetz die behördlichen Zuständigkeiten fest. Danach ist die Gemeinde Ruppichteroth als Untere Denkmalbehörde für den „Vollzug" des Gesetzes zuständig. Obere Denkmalbehörde ist der Rhein-Sieg-Kreis und Oberste Denkmalbehörde das für Denkmalpflege zuständige Ministerium.

Viele Entscheidungen müssen mit dem Landschaftsverband Rheinland (Rheinisches Amt für Denkmalpflege und Rheinisches Amt für Bodendenkmalpflege) als zuständiger Fachbehörde ausgehandelt werden.